Kategorie: Deutsch

  • 2026/ Guatemala: „CreAcción“: Neue Chancen durch Backen in Cobán

    Das Projekt unterstützt 30 Frauen aus ländlichen Regionen in Alta Verapaz durch eine praxisorientierte Ausbildung in den Bereichen Bäckerei, digitale Kompetenzen und persönliche Entwicklung. Ergänzend werden Küchen- und Bäckereiausstattungen bereitgestellt, um das praktische Lernen zu fördern.

    2026

    Bereits zum dritten Mal in Folge wird mit Unterstützung des Cabildo de Gran Canaria ein Projekt zur beruflichen Qualifizierung von Frauen in Guatemala umgesetzt. Dank der positiven Ergebnisse der vergangenen Jahre wird die Arbeit erneut im Department Alta Verapaz fortgeführt – einer der Regionen Guatemalas mit den höchsten Armutsraten, in der weiterhin ein großer Bedarf besteht und die teilnehmenden Frauen großes Engagement zeigen.Viele Frauen sind dort weiterhin mit Ungleichheiten konfrontiert, die ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung erschweren. Deshalb setzt das Projekt die Arbeit der vergangenen Jahre fort und baut auf bereits erzielten Fortschritten auf. Ziel ist es, die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken. Durch praxisnahe Schulungen in den Bereichen Bäckerei, digitale Kompetenzen und persönliche Entwicklung erwerben die Teilnehmerinnen Fähigkeiten, die ihre Chancen auf Einkommensmöglichkeiten verbessern und sich positiv auf ihre Familien und Gemeinden auswirken.

    ZIEL

    Stärkung der wirtschaftlichen und persönlichen Eigenständigkeit von 30 Frauen aus ländlichen Regionen des Departments Alta Verapaz durch eine ganzheitliche Ausbildung (SDG 4) in den Bereichen Bäckerei, digitale Kompetenzen und persönliche Entwicklung. Ziel ist es, Fähigkeiten zu fördern, die nachhaltige Einkommensmöglichkeiten schaffen (SDG 8), das Selbstbewusstsein stärken und zu mehr Chancengleichheit sowie wirtschaftlicher Unabhängigkeit von Frauen beitragen (SDG 5), sodass sie aktiv zum Wohl ihrer Familien und Gemeinden beitragen können.

    AKTIONEN

    • Praxisorientierte Ausbildung in der Bäckerei, angepasst an die lokalen Gegebenheiten
    • Grundausbildung in digitalen Kompetenzen zur Förderung von Lern- und unternehmerischen Chancen
    • Durchführung von Workshops zur persönlichen Entwicklung mit Fokus auf Selbstbewusstsein, Führungskompetenz und Selbstvertrauen
    • Bereitstellung von Küchen- und Bäckereiausstattung zur Unterstützung des praktischen Lernens
  • 2025-2026/ Guatemala: „InspirAcción“ – Frauen, die in Guatemala einen Unterschied machen

    Nach dem Erfolg des vorhergehenden Projekts wurde diese neue, vom Cabildo de Gran Canaria finanzierte Initiative ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts wurden 30 Frauen aus ländlichen Regionen im Bereich der Küche geschult, um ihre persönliche und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Darüber hinaus umfasste das Projekt Empowerment-Workshops sowie die Bereitstellung von Tablets für die theoretische Ausbildung, wodurch ein ganzheitliches und nachhaltiges Lernen gewährleistet wurde.

    2025 – 2026

    Frauen mit geringem Einkommen in den ländlichen Regionen Guatemalas haben nur sehr eingeschränkten Zugang zu beruflicher Qualifikation und wirtschaftlichen Chancen. Aufbauend auf den zuvor in Sacatepéquez erzielten Fortschritten wurde dieses Folgeprojekt in Alta Verapaz, einer Region mit noch höheren Armutsraten, umgesetzt, um nachhaltige und langfristige Verbesserungen für diese Frauen, ihre Familien und die Gemeinschaft zu schaffen.

    ZIEL

    Stärkung der Autonomie von 30 Frauen aus ländlichen Regionen durch eine umfassende Ausbildung (SDG 4) in pikanten und süßen Gerichten. Die praxisnahe Schulung ist an ihre Lebensrealität angepasst, um nachhaltige Einkommensmöglichkeiten (SDG 8) zu schaffen und das Wohlbefinden ihrer Familien und Gemeinschaften zu verbessern.

    AKTIONEN

    • Grundschulung in der Zubereitung von Speisen
    • Workshops: Soziale Fähigkeiten und persönliche Kompetenzen, ethische Werte, Motivation und persönliche Weiterentwicklung, Empowerment für Frauen
    • Bereitstellung von Tablets und Lehrmaterialien, um eine qualitativ hochwertige theoretische und praktische Ausbildung zu gewährleisten
  • 2024-2025/ Guatemala: Gesunde Ernährung und Bildung in Guatemala (Sacatepéquez)

    Frauen kochen in Guatemala

    Dieses Projekt stärkte Frauen mit geringem Einkommen durch eine Ausbildung im Bereich der Küche und förderte so ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Neben der fachlichen Ausbildung wurden auch Führungskompetenzen und das Selbstbewusstsein gestärkt. Zudem wurden Materialien und Küchengeräte für eine nachhaltige Ausbildung bereitgestellt. Dieses Projekt wurde vom Cabildo de Gran Canaria finanziert.

    2024 – 2025

    Im Departement Sacatepéquez haben viele Frauen aus einkommensschwachen Verhältnissen nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, beruflicher Qualifikation und wirtschaftlichen Chancen. Ohne gezielte Unterstützung verfügen sie kaum über die technischen Fähigkeiten, Führungskompetenzen oder das Selbstbewusstsein, um sich erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies begrenzt ihre persönliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung und wirkt sich negativ auf die Lebensqualität ihrer Familien und die Entwicklung ihrer Gemeinschaften aus.

    ZIEL

    Stärkung von 20 Frauen aus einkommensschwachen Verhältnissen in der Region Sacatepéquez durch eine ganzheitliche Ausbildung (SDG 4) im Bereich der Küche, um ihre persönliche, wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern, ihre Lebensqualität zu verbessern, nachhaltige Einkommensquellen (SDG 8) zu schaffen und aktiv zum Wohl ihrer Familien sowie zur Entwicklung ihrer Gemeinschaften beizutragen.

    AKTIONEN

    • Grundschulung in der Zubereitung von Speisen
    • Workshops: Soziale Fähigkeiten und persönliche Kompetenzen, Selbstwertgefühl und Selbstkonzept, Motivation und persönliche Weiterentwicklung, Empowerment für Frauen
    • Anschaffung von Küchengeräten und Lehrmaterialien für eine nachhaltige Ausbildung mit Qualität
  • 2024-2025/ Kap Verde: Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems

    Frauen auf Kap Verde mit ihrem Diplom

    Das Schulungsprogramm in Kap Verde, dass von der Viceconsejería de Acción Exterior del Gobierno de Canarias finanziert wurde, stärkte das Gesundheitssystem durch die Schulung von 25 Fachkräften in geschlechtersensiblen Techniken und verbesserte die medizinische Versorgung von Frauen. Zudem wurde ein Krankenwagen angeschafft, um einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

    2024 – 2025

    Auf Kap Verde ist die medizinische Versorgung von Frauen unzureichend, insbesondere in kritischen Bereichen wie Geburtshilfe und reproduktiver Gesundheit. Viele Fachkräfte im Gesundheitswesen verfügen nicht über fortgeschrittene Techniken oder spezielle Kenntnisse zur Frauengesundheit. Dies führt zu erhöhten Risiken für Mütter und Neugeborene sowie zu eingeschränkter Qualität und Effizienz der Gesundheitsdienste. Außerdem besteht ein Mangel an spezialisierter Versorgung, was die Reaktionsfähigkeit des Systems bei Notfällen und alltäglichen medizinischen Bedürfnissen stark einschränkt.

    ZIEL

    Stärkung des Gesundheitssystems von Kap Verde (SDG 3) durch ein praxisorientiertes Schulungsprogramm (SDG 4) für 25 Fachkräfte im Gesundheitssektor mit einem geschlechtersensiblen Ansatz (SDG 5) sowie durch den Kauf eines Krankenwagens, um eine bessere und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

    AKTIONEN

    • Schulung
    • Anschaffung eines Krankenwagens
  • 2022-2023/ Mauretanien: Nähkurs für Frauen

    Das Projekt, das vom Cabildo de Gran Canaria finanziert wurde, förderte die Wettbewerbsfähigkeit von Frauen in Nouadhibou durch Schulungen im Umgang mit Nähmaschinen. Im Rahmen dieses Projekts wurden Nähmaschinen angeschafft und 15 Frauen in der Bekleidungsherstellung ausgebildet, um ihre Selbständikeit zu stärken.

    2022 – 2023

    Die Islamische Republik Mauretanien gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. 42% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Wirtschaft des Landes ist klein und stark abhängig von extraktiven Tätigkeiten und dem Export von Fischereiprodukten.
    Die informelle Wirtschaft spielt, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, eine entscheidende Rolle. Sie ist rund um traditionelle Märkte, ein Netzwerk von kleinen Geschäften (die größtenteils von Frauen betrieben werden) sowie Straßenhändler strukturiert und macht bis zu drei Viertel des Handels aus, insbesondere mit landwirtschaftlichen Produkten, Textilien und kleinen Haushaltsgeräten.

    ZIEL

    Wettbewerbsfähigkeit der Frauen in der Region Nouadhibou zu fördern und zu steigern, indem ihre Selbstständigkeit durch gezielte Nähschulungen (SDG 4) gestärkt wurde. Diese Schulungen ermöglichten es den Teilnehmerinnen, neue Fähigkeiten im Nähen und in der Konfektion von Kleidungsstücken zu erwerben. Darüber hinaus wurden die Frauen in die Anwendung von qualitätsverbessernden Arbeitsprozessen eingeführt, um ihre Produktionsmethoden zu optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem lokalen Markt zu erhöhen.

    AKTIONEN

    • Anschaffung von Nähmaschinen
    • Schulung von 15 Frauen im Umgang mit der Nähmaschine, Materialbeschaffung und Konfektion von Kleidungsstücken
  • 2021-2024/ Uruguay: Female Empowerment & Entrepreneurship

    Frauen, teilweise mit FFP-Masken an runden Tischen

    Im Rahmen von drei aufeinanderfolgenden, von der Viceconsejería de Acción Exterior del Gobierno de Canarias finanzierten Projekten wurden insgesamt 92 Frauen in Uruguay in digitalen Kompetenzen, Finanzbildung und Unternehmensentwicklung geschult, um weibliches Unternehmertum und Empowerment, insbesondere in ländlichen Regionen, zu fördern. Durch Online-Schulungen konnten auch Frauen in abgelegenen Gebieten erreicht werden.

    2021 – 2024

    Die traditionelle Unternehmensbildung reicht nicht aus, um die besonderen Herausforderungen zu lösen, denen Frauen mit wenig Einkommen in Uruguay als Unternehmerinnen gegenüberstehen. Dies liegt daran, dass viele traditionelle Ansätze sich darauf konzentrieren, wie man ein Unternehmen aus einer überwiegend männlichen Perspektive gründet, verwaltet oder expandiert, was Geschlechterstereotype sowohl für Männer als auch für Frauen im Unternehmertum verstärkt.

    ZIEL

    Stärkung von 92 Frauen in Uruguay, insbesondere in ländlichen Regionen, durch praxisnahe Schulungen (DGS 4) in digitalen Kompetenzen, Finanzbildung und Unternehmensentwicklung, um weibliches Unternehmertum zu fördern, geschlechtsspezifische Barrieren (SDG 5) zu überwinden und nachhaltiges wirtschaftliches und soziales Empowerment zu ermöglichen

    AKTIONEN

    • Schulung in digitalen Kompetenzen
    • Schulung in Finanzbildung
    • Schulung in Unternehmensentwicklung
    • Individuelle Tutorien zur Erstellung eines Businessplans
    • Anschaffung von Lehrmaterialien und audiovisuellen Medien

  • 2020-2021/ Senegal: Resilienz COVID

    4 Menschen mit COVID-Material

    Im Rahmen dieses Projekts, das von der Viceconsejería de Acción Exterior, del Gobierno de Canarias finanziert wurde, wurden 35 Gesundheitsfachkräfte geschult und medizinisches Material für das Krankenhaus „Aristide le Dantec“ in Dakar bereitgestellt. Dadurch konnte die Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen deutlich verbessert werden, wobei ein besonderer Fokus auf die Gleichstellung der Geschlechter gelegt wurde.

    2020 – 2021

    Die Herausforderungen, die die Pandemie in den Industrieländern verursacht hat und weiterhin verursacht, ließen bereits auf erhebliche Auswirkungen in Afrika schließen. Der Verlauf der Pandemie machte die Entwicklung von Maßnahmen erforderlich, die von den Institutionen und Akteuren im Gesundheitsbereich ergriffen werden müssen, um die Schäden zu minimieren und die Gesundheit, den sozialen Schutz sowie die Lebensgrundlagen in Senegal zu verbessern.

    ZIEL

    Schulung von technischen Fachkräften und Gesundheitspersonal (SDG 4) im Bereich Notfallmanagement und medizinische Versorgung in Senegal, wobei die Gleichstellung der Geschlechter (SDG 5) in allen Phasen der Umsetzung sichergestellt wurde.

    AKTIONEN

    • Schulung von 35 Fachkräften im Gesundheitssektor in den wesentlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit“
    • Anschaffung von medizinischem Material für das Krankenhaus „Aristide le Dantec“ in Dakar
  • 2016-2024/ Guatemala: Trinkwasser, Ernährung, Infrastruktur und Aufklärungskurse für Frauen (Chimaltenango)

    Im Jahr 2016 starteten wir eine Reihe von Projekten in einer Gemeinde in Chimaltenango, um der dort vorherrschenden extremen Armut entgegenzuwirken. Über einen Zeitraum von acht Jahren wurden, mit Finanzierung durch das Cabildo de Gran Canaria, Häuser gebaut, grundlegende Dienstleistungen wie Wasser und Strom bereitgestellt, Gärten angelegt, sowie Programme zur Ernährungssicherung und zur Stärkung von Frauen umgesetzt. Ziel war es, eine mittelfristige Selbstversorgung zu erreichen.

    2016 – 2024

    Das durchschnittliche Einkommen dieser Familien beträgt etwa 60 € pro Monat. Aufgrund fehlender Ressourcen haben sie oft nur jeden zweiten Tag genügend zu essen. Die Häuser sind in sehr schlechtem Zustand, und während der Regenzeit dringt Wasser durch die Dächer. Die Böden der Hütten bestehen aus Erde, auf der sie schlafen und über offenem Feuer kochen. Es gibt weder Zugang zu Trinkwasser noch zu Strom.

    ZIEL

    Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien in extremer Armut (SDG 1) in der Region Chimaltenango durch den Bau angemessener Einfamilienhäuser (SDG 11), den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Trinkwasser (SDG 6) und Strom, die Förderung von Ernährung und Familiengärten (SDG 2) sowie die Stärkung von Frauen (SDG 5), mit dem Ziel, mittel- bis langfristig wirtschaftliche und soziale Selbstständigkeit zu erreichen.

    AKTIONEN

    • Errichtung von 31 Einfamilienhäusern
    • Anschluss ans Stromnetz
    • Trinkwasser
    • Ausgewogene Ernährung und Hygienemassnahmen
    • Anlegung von kleinen Gärten
    • Anschaffung von Hühnern zur Aufzucht und Eierproduktion
    • Frühkindliche Förderung
    • Empowerment von Frauen durch Bildungs- und Aufklärungsgespräche

  • 2014-2016/ Guatemala: Errichtung von Latrinen (Chimaltenango)

    Im Rahmen eines umfassenden Programms, das in Zusammenarbeit mit der BPD-Assoziation umgesetzt wurde, wurden in der Gemeinde Saquiyá im Departement Chimaltenango Latrinen für die Familien errichtet. Damit konnten die Lebensbedingungen der Bewohner:innen verbessert werden, die unter Trinkwassermangel, unzureichender sanitären Versorgung und schlechten Gesundheitsbedingungen litten.

    2014 – 2016

    Das Dorf Saquiyá im Departement Chimaltenango, wie viele andere Maya-Dörfer in Guatemala, verfügt nicht über grundlegende sanitäre Einrichtungen. Es gibt kein Trinkwasser. Die Familien sammeln Regenwasser von ihren Dächern in Fässern, und besonders die Frauen müssen täglich mehrere Stunden laufen, um Kleidung zu waschen und Wasser für den Grundbedarf während der etwa sechsmonatigen Trockenzeit zu holen.

    Zudem fehlen im Dorf Toiletten und Kochherde. Die Bewohner:innen kochen über offenem Feuer, wodurch sie den ganzen Tag Rauch einatmen. Dies führt besonders bei Frauen und Mädchen, die den größten Teil der Zeit in der Küche verbringen, zu chronischen und schweren Atemwegserkrankungen. Der Mangel an Trinkwasser und sanitären Einrichtungen trägt außerdem dazu bei, dass Magen-Darm-Erkrankungen im Dorf weit verbreitet sind.

    ZIEL

    Bau von Latrinen für Familien im Dorf Saquiyá, in der Region Chimaltenango, mit dem Ziel, die sanitären Bedingungen zu verbessern (SDG 6), die Häufigkeit von Magen-Darm- und Atemwegserkrankungen zu verringern (SDG 3) und die Lebensqualität der gesamten Gemeinde zu erhöhen.

    AKTIONEN

    • Errichtung von Latrinen

  • 2012-2018/ Guatemala: Wasserfilter und Schulmaterial (Petén)

    Menschengruppe mit Wasserfiltern

    Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt und hat die Lebensbedingungen der Dorfgemeinschaft in Palestina II spürbar verbessert. Durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser konnten Durchfallerkrankungen und gesundheitliche Risiken deutlich reduziert werden. Gleichzeitig führte die Sensibilisierung der Eltern für die Bedeutung frühkindlicher Bildung zu einer höheren Schulbeteiligung der Kinder. Die Maßnahmen tragen nachhaltig dazu bei, die Gesundheit zu fördern, die Bildungschancen zu erhöhen und das allgemeine Wohlbefinden der rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken.

    2012 – 2018

    Im Dorf Palestina II im Departement El Petén leben rund 200 Menschen, darunter 43 Kinder. Die meisten Häuser bestehen aus Holz und Palmblättern und verfügen lediglich über einfache Außenlatrinen. Es gibt keinen Strom, und lediglich ein Brunnen versorgt das gesamte Dorf mit Wasser. Dieser Brunnen ist zudem ein Brutplatz für Millionen von Mücken, die Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber übertragen.

    Ein Lehrer besucht das Dorf regelmäßig, um die Kinder zu unterrichten, doch es mangelt an Schulmaterial. Nur etwa 50 % der Kinder besuchen die Schule, da viele Eltern Analphabeten sind und die Bedeutung von Bildung nicht vollständig erkennen. Für sie hat es Vorrang, dass ihre Kinder bei der Arbeit helfen oder sich um die jüngeren Geschwister kümmern, statt die Schule zu besuchen.

    Ziel

    Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Gemeinschaft durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser (SDG 6) zur Verringerung von Durchfallerkrankungen und Förderung der frühkindlichen Bildung (SDG 4) durch Sensibilisierung der Eltern für die Bedeutung des Schulbesuchs ihrer Kinder, um einen nachhaltigen Fortschritt in der Lebensqualität aller Mitglieder der Gemeinschaft zu erreichen.

    Aktionen

    • Ausgabe von Trinkwasserfiltern für jede Familie
    • Bereitstellung von Schulmaterial